Zukunft Mitgestalten ist jetzt wählbar

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Liebe Aktive

Wartet Ihr auch alle sehnsüchtig auf den Frühling? Nichts gegen gemütliche Winterabende, heißen Tee, Glühwein und so. Aber jetzt wird es doch langsam wieder Zeit für Sonne und ein bisschen mehr Wärme draußen am Himmel ebenso wie in unseren Herzen.

Wir hätten da etwas für Euch: Starten wir gemeinsam in den Frühling an unserem Aktionstag, am 11.3.2017 von 11 bis 17 Uhr auf dem Stuttgarter Schlossplatz, mit vielen Verbündeten, die ihren kreativen Beitrag zum Gelingen beitragen: Musik, Lesung, Tanz – für Spiel & Spaß ist ebenfalls gesorgt, damit sich Eltern mit Kindern in entspannter Atmosphäre informieren können. Auch werden alle 18 ListenkandidatInnen des Landesverbands BaWü vor Ort sein, um ihre künftigen WählerInnen kennen zu lernen. Unterstützt werden sie dabei u.a. von der Stuttgarter Choreographin Nina Kurzeja mit einem Waltz for free – damit baut die Frau an der Seite des 2. Landesvorsitzenden Peter Jakobeit spielerisch die Brücke zum Money for free und macht das BGE mit allen Sinnen erlebbar. Aus Berlin reist der Autor Stefan Mekiffer an mit einer Lesung aus seinem Buch "Warum eigentlich genug Geld für alle da ist". Stefan sorgt auch für den musikalischen Rahmen, zusammen mit dem Konzertgitarristen Michael Nothdurft, der auf Listenplatz 4 zur Bundestagswahl antritt. Die Bodenzeitung der Kölner Initiative Grundeinkommen ist ein Publikumsmagnet, ein frisches Konzept für Interaktion zwischen uns und Euch. Und extra aus Wien kommt der Ökonom Otmar Pregetter, Mitautor von "Das Ende des Geldes" sowie ausgewiesener Kenner des bestehenden Geldsystems und der Geldschöpfung aus dem Nichts. Aufklärung tut dringend Not – und mit dem Geld für alle kann der Tanz des Lebens dann endlich beginnen!

Ach ja: Natürlich gehen wir davon aus, dass der Vorfrühling es gut mit uns meint und unseren Aktionstag mit reichlich Sonne beschenkt. Für den Fall der Fälle und ein paar Regentropfen haben wir aber ebenso vorgesorgt: Achtet auf unsere goldenen "Rettungsschirme".

Wir sehen uns in Stuttgart!


Euer Diogenes von der Töss

Unser Aktionstag in Stuttgart. Dankeschön an viele Aktive, die wie wir von der Idee eines BGE mitgerissen sind:

• Musik mit Stefan Andre Mekiffer & Nathan Lange

• Lesung mit Stefan Andre Mekiffer 'Warum eigentlich genug Geld für alle da ist'

• Impulsvortrag von Otmar Pregetter, Mitautor von 'Das Ende des Geldes'

• 'Waltz for free' mit der Choreographin Nina Kurzeja

• Musik mit Michael Nothdurft Konzertgitarrist

• Das Gesellschafts-Spiel: Spielend zum bedingungslosen Grundeinkommen mit Alina Komar & Alexander Komar

• FAIRplay mit der Erlebnispädagogin Dina Brenner

• Bodenzeitung der Kölner Initiative Grundeinkommen e.V.

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Und hier noch neue Highlights aus der Welt des Grundeinkommens - interessante Links über die Landesgrenzen hinaus:

• "Das Recht auf Faulheit"
Paul Lafargue, geboren1842, zeigt bereits vor 134 Jahren (!) unser aktuelles Problem auf, dass nämlich sich das Besitzbürgertum an der Arbeitskraft der Menschen nur bereichert. Dass aber gleichzeitig die Arbeiter in gewisser Weise „selbst Schuld“ sind an jenen Zuständen, da sie sich der Idee, Lohnarbeit sei für die Existenzsicherung unabdingbar, mehr oder minder willenlos fügen.
In eindeutiger Art und Weise formuliert Lafargue die aktuellen Probleme der Überproduktion, der Abhängigkeit der Wirtschaft vom Überkonsum, die Abhängigkeit des Staates von der Wirtschaft. Spannend!

• Mehrheit der Deutschen für ein bedingungsloses Grundeinkommen
Diese Meldung schlug nicht nur in unserem Hauptquartier ein wie eine Bombe. Auch die "Wirtschaftswoche" kommentiert eine aktuelle Studie, nach der bereits 73% der Deutschen von der Idee eines Grundeinkommens wissen und davon wiederum satte drei Viertel grundsätzlich dafür sind.

• Josef Beuys stellte schon vor 30 Jahren die richtigen Fragen (Monopol Magazin)
Sind wir dazu befähigt, die Zukunft und die Gesellschaft zu gestalten? Der Ausgangspunkt ist gerade jetzt eine Zeit, in der es eine Sehnsucht gibt nach einer Welt, wie sie nie gewesen ist. Eine Zeit, in der Grenzen hochgezogen werden, die Welt in ein „Wir“ und „die Anderen“ aufgeteilt wird und zugleich immer weniger Sicherheiten vorhanden sind. Beuys ist davon ausgegangen: Jeder Mensch ist ein Künstler. Das heißt nichts anderes, als dass jeder Mensch per se die Fähigkeit hat, die Gesellschaft zu gestalten. Und er kann sie nicht nur gestalten, er soll es auch tun. Diese Unterstellung einer Möglichkeit ist an sich schon eine spannende Botschaft. Wir sind eben nicht nur Sandkörner, die von anderen Kräften hin und her geworfen werden, alle vier Jahre ein Kreuzchen machen und dann auf die Politiker schimpfen, die uns aus der Ferne regieren. Sondern wir sind selbst befähigt zu diagnostizieren, was ist und was sein soll. Das sind die richtigen Botschaften zur richtigen Zeit!

Bündnis Grundeinkommen, Landesverband Baden-Württemberg. Impressum: