Speakers Corner Stuttgart: Zukunft der Arbeit

Die Stuttgarter Initiative „Unsere Zukunft“ versteht sich als eine zivilgesellschaftliche Bewegung und möchte neue Impulse geben und gemeinsam mit den Menschen in Stuttgart an einer lebendigen Zivilgesellschaft arbeiten. Auf dem Marienplatz in Stuttgart wurden Michael Nothdurft und Diogenes von der Töss, beide sehr engagierte Listenkandidaten des Bündnis Grundeinkommen Baden-Württemberg, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Speakers Corner“ zum Grundeinkommen befragt.

Die lebendige und sympathische Veranstaltung lockte zahlreiche Interessierte an, Michael präsentierte eindringlich mehrere provokante Thesen zum Grundeinkommen. Diogenes betonte unter dem Beifall der Anwesenden, dass „die Idee der Vollbeschäftigung die grössere Utopie als das bedingungslose Grundeinkommen“ sei.
Fragen und Antworten. Die aktiv beteiligten Zuhörer fühlten den beiden Sprechern ordentlich auf den Zahn, man hätte noch bis in die Nacht hinein lebhaft und angeregt diskutieren können.

„Unsere Zukunft“ haben ein sehr sympathisches, junges Format auf die Beine gestellt und beleben den politischen Diskurs.

 

2 thoughts on “Speakers Corner Stuttgart: Zukunft der Arbeit”

  1. Ich google mich da gerade durch und ich fühle nich wie in einem pfingstlichen Evangelisationselt, in dem vorne eine Anbetungsgruppe „hottet“ und eime ganze Kompanoie Kraftsportler hält das Zelt fest, damit es nicht wegfliegt, wenn der Heilige Geist so stürmt.

    Wir feiern uns alle selbst und wir wissen zwar nicht wohin wir wollen – aber wir rennen schon mal los.

    Notaufnahme an Chefarzt: „Herr Professor, fangen sie schon mal mit der OP bei Herrn Maier an, die Diagnose liefern wir ihnen nach.“

    1. Huch, Herr Bosau –

      liest man sich Ihre Ideen zum BGE auf Ihrer Webseite (http://www.detlef-bosau.de/index.php?select=bge) durch (was ohne viel Zeit und einen doppelten Doktortitel samt ebenso doppeltem Scotch fast unmöglich erscheint), dann möchte man es gar nicht wagen, Ihnen hierauf Antwort zu geben., riskiert man doch, von scharfer Zunge übel aufgeschlitzt zu werden. Sie haben Ihre Hausaufgaben gemacht.

      Nichtsdestotrotz bitten wir Sie, für ein kurzes Momentlein vom Olymp herunterzuschweben und uns normalsterblichen naiven Enthusiasten gerne etwas Nachhilfe zu geben. Eines stimmt an Ihrer Analogie mit dem Herrn Professor jedoch nicht: Im Gegensatz zu den Jungs in der Notaufnahme kennen wir alle die Diagnose doch längst. Und tun daher etwas. Nämlich eine positive Vision allgemeinverständlich formulieren und für Verbreitung sorgen. Wir wissen, wohin wir wollen. Die Beibehaltung des satus quo ist eh´ die grössere Utopie. Und klar, losrennen hilft.

      Die Grünen haben vor drei Jahrzehnten auch keine vernünftigen Kalkulationen zum Ausstieg aus der Kernkraft vorgelegt, aber sie gaben uns eine Idee, die dann viel später sogar im Mainstream ankam. Aus Vision wird Realität?

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